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Dickpics auf Facebook und so….

28 Jun

Ich habe mich jetzt entschlossen Facebook den Rücken zu kehren. In diversen Gruppen, in denen ich so unterwegs war und in denen  ich auch schon mal nach Partnern Ausschau hielt, traf ich zwar ein paar ansprechende Leute, die sich in den allermeisten Fällen als allenfalls „Tastenwichser“ herausstellten. Klar gibt es auf Twitter auch Fakeaccounts wie Sand am Meer, jedoch sind diese ziemlich schnell enttarnt und geblockt. Ich könnte Alben zusammenstellen mit den „Dickpics“ die ich zugeschickt bekam, manchmal bekam ich drei gleiche Bilder (aus dem Netz heruntergeladen) und als eigene vorgestellt. Mal abgesehen davon, dass ich in meinem dominanten Part, welcher ebenso in mir steckt wie der devote, zunächst eine Online-Partnerschaft suchte. Ich bekam auch Zuschriften. Allerdings nicht eine einzige, die in einem einigermaßen Deutsch verfasst wurde, eine einigermaßen ausführliche -nennen wir es mal Bewerbung enthielt und eine einigermaßen nette Ansprache fehlte immer gänzlich. Gut, die Vorstellungen gingen weit auseinander, der eine stand nur auf Analfisting, der andere wollte gleich bei mir einziehen und dann gab es welche die mir ihre Fakeaccounts und blabla-Sprüche nur so um die Ohren hauten. Meistens wohnten die noch bei Mama, waren in keinster Art flexibel und hatten Mimimitränen in den Augen, wenn man  schriftliche Aufgaben befohlen hatte. Die wollten nur einmal den Arsch versohlt bekommen, dies allerdings hätte Mutti auch machen können. Meine Freude hielt sich somit in Grenzen. Allerdings ist dies nicht der einzige Grund um FB und seine Machenschaften den Rücken zu kehren. Die Geldmacherei, die Datensammlungswut und die etwas schräge Kontrolle der Bilder und Beiträgen haben mich dazu bewogen. Das war die Kurzform. Auf jeden Fall habe ich den Eindruck, dass zum Beispiel auf Twitter schon mehr authentische Leute unterwegs sind. Man muss diese zwar auch erst finde, aber wenn sie gefunden sind, kommt man auch gut mit ihnen klar. Klar bin ich auf der BDSM-Schiene auf der Suche nach netten Twitterkontakten und auch da gibt es die schillernsten Gestalten, aber hey, wenn es nicht gerade die finanzoptimierten Finanzschweine suchenden Domsen sind, ist es für mich okay, illegales natürlich ausgeschlossen.

In diesem Sinne

Tschüss Facebook

Nett ist nicht der Bruder von Scheiße

19 Apr

Gestern habe ich wen auf Twitter kennengelernt. Da weder ich noch er auf der Suche nach Partnern sind haben wir uns sehr gut unterhalten und ich meine nicht den ungepflegten Schmuddelchat auf den so mancher steht. Auch wenn ich mich in der S/M Szene bewege heißt das noch lange nicht, dass man zum reden nur noch mit dem Schwanz denkt.
Nach einigen Minuten schon war mir klar, dass Mr. XY Grips im Kopf hat, humorbegabt ist und mit beiden Beinen auf der Erde steht. Wer übrigens dem Mainstream folgt, welcher tatsächlich der Meinung ist, dass Nett der Bruder von Scheiße ist, irrt. Mr. XY ist nett. Im Sinne von höflich, wortgewandt, nicht aufdringlich… kurz: Nett. Auch seine Tweets sind nicht obszön, eher angemessen wenn man bedenkt, dass auch er in der Szene unterwegs ist. So ist es mit anderen Twitterianern auch. Jeder fährt seine Schiene und ich bin frei zu folgen wem immer ich möchte. Wird es mir zu heftig habe ich auch null Probleme mich davon zu distanzieren und zu entfolgen. Und in jedem Fall akzeptiere ich es wenn jemand nicht meine Meinung mit mir teilt, meine Fetische abstoßend findet oder sonst so nicht sehr interessiert an meinen geistigen Ergüssen ist. Jedem das seine. Und ich für meinen Teil versuche jedenfalls nett zu sein. Wie gesagt, im Sinne von höflich und freundlich.

In diesem Sinne freue ich mich auf weitere Leser, nicht nur auf Twitter… Vielleicht auch hier.