Archiv | Fetische RSS feed for this section

Sadomaso und so.

31 Dez

Ich persönlich bezeichne mich als eine ehr masochistischen Typen, der bestimmte Schmerzen mag, schätzt und verehrt. Sei es mit dem Paddel, verschiedene Haushaltsgegenstände, die sich dafür eignen, mit der Gerte, mit der Peitsche und auch mit dem Flogger. Und anderes. Ein gepflegtes Bondage ist immer willkommen. Es kommt bei mir aber vor allem darauf an, wer mir dieses, sagen wir „Geschenk“ machen darf. Ich meine damit nicht männlich oder weiblich, das sei vorangestellt. Und außerdem bin ich Switcher, das soll wohl bedeuten, dass ich ebenfalls in der Lage bin jemanden durch Behandlungen aller Art in eine durchaus erwünschte Ekstase zu versetzen. Nicht nur, dass ich dazu in der Lage bin, nein es erregt mich ebenfalls eine ansprechende Person vor mir zu haben und mich mit ihr zu befassen. Und wieder spielt das Geschlecht eine nur untergeordnete Rolle. Bei weiblichen Partnern, egal ob Top oder Bottom, ist ein gepflegtes Erscheinungsbild, sehr gerne auch schlank, ohne lackierten Nägeln von großer Bedeutung. Zarte Haut und rasiert. Bei männlichen Partnern schätze ich ebenfalls ein ordentliche Hygiene, sowie einen athletischen bis normal schlanken Körperbau. Das Auge isst bekanntlich mit. Übrigens bitte auch ohne Hamster unterm Arm oder sonst wo. Und vielleicht auch Switcher, die sowohl als auch können und begeistert sind. Ja, ich habe Ansprüche, bin wählerisch und das hat seinen Grund, wie der geneigte Leser oder die liebe Leserin wohl erahnen kann. EINE falsche Situation und Du fällst erstmal in ein tiefes Loch. Vertrauen zu fassen ist da schwer und bevor ich mich auf jemanden einlasse wird hin und her geschrieben, sich getroffen und geredet, bevor ich auch nur das Shirt ausziehe.

In diesem Sinne wünsche ich einen guten Rutsch und ein wirklich gutes, neues Jahr. Wir werden sehen wer auf uns zukommt.

 

Dickpics auf Facebook und so….

28 Jun

Ich habe mich jetzt entschlossen Facebook den Rücken zu kehren. In diversen Gruppen, in denen ich so unterwegs war und in denen  ich auch schon mal nach Partnern Ausschau hielt, traf ich zwar ein paar ansprechende Leute, die sich in den allermeisten Fällen als allenfalls „Tastenwichser“ herausstellten. Klar gibt es auf Twitter auch Fakeaccounts wie Sand am Meer, jedoch sind diese ziemlich schnell enttarnt und geblockt. Ich könnte Alben zusammenstellen mit den „Dickpics“ die ich zugeschickt bekam, manchmal bekam ich drei gleiche Bilder (aus dem Netz heruntergeladen) und als eigene vorgestellt. Mal abgesehen davon, dass ich in meinem dominanten Part, welcher ebenso in mir steckt wie der devote, zunächst eine Online-Partnerschaft suchte. Ich bekam auch Zuschriften. Allerdings nicht eine einzige, die in einem einigermaßen Deutsch verfasst wurde, eine einigermaßen ausführliche -nennen wir es mal Bewerbung enthielt und eine einigermaßen nette Ansprache fehlte immer gänzlich. Gut, die Vorstellungen gingen weit auseinander, der eine stand nur auf Analfisting, der andere wollte gleich bei mir einziehen und dann gab es welche die mir ihre Fakeaccounts und blabla-Sprüche nur so um die Ohren hauten. Meistens wohnten die noch bei Mama, waren in keinster Art flexibel und hatten Mimimitränen in den Augen, wenn man  schriftliche Aufgaben befohlen hatte. Die wollten nur einmal den Arsch versohlt bekommen, dies allerdings hätte Mutti auch machen können. Meine Freude hielt sich somit in Grenzen. Allerdings ist dies nicht der einzige Grund um FB und seine Machenschaften den Rücken zu kehren. Die Geldmacherei, die Datensammlungswut und die etwas schräge Kontrolle der Bilder und Beiträgen haben mich dazu bewogen. Das war die Kurzform. Auf jeden Fall habe ich den Eindruck, dass zum Beispiel auf Twitter schon mehr authentische Leute unterwegs sind. Man muss diese zwar auch erst finde, aber wenn sie gefunden sind, kommt man auch gut mit ihnen klar. Klar bin ich auf der BDSM-Schiene auf der Suche nach netten Twitterkontakten und auch da gibt es die schillernsten Gestalten, aber hey, wenn es nicht gerade die finanzoptimierten Finanzschweine suchenden Domsen sind, ist es für mich okay, illegales natürlich ausgeschlossen.

In diesem Sinne

Tschüss Facebook

Fetische und so…

13 Mai

Fetische sind ja so vielfältig wie eine blühende Wiese. Tausend Arten und Facetten, einige mögen langweilig erscheinen, andere wiederum interessant anzuschauen. Liegt ja im Auge des Betrachters.  Dendrophilie zum Beispiel ist die Umschreibung für Menschen, die sich sexuell zu Bäumen hingezogen fühlen. Oder Sploshing. Den Partner mit Lebensmitteln ganz nach seinem Gusto belegen, einschmieren oder befüllen um dann mit all seinen Sinnen erregt zu werden. Ja, muss man mögen aber anscheinend gibt es Leute die solch (für Normalo) wunderliche Sachen lieben. Für meinen Teil in manchen Fällen nix für mich, nun jedoch: Wem es gefällt und das Einverständnis des Partners vorausgesetzt völlig in Ordnung. Erlaubt ist, was Spaß macht und zwar allen Beteiligten. Da ich aber hier nicht über andere Menschen schreiben möchte und mich über deren Fetische auslassen oder bewerten möchte nun mal zu mir. 

Ich würde mich als masochistisch mit einer devoten Ader beschreiben. Devot jetzt nicht 24/7, jedoch während einer Session bereit Dinge mit mir geschehen zu lassen, die ich im Alltag nicht wirklich zulassen würde.

Ich liebe es zum Beispiel, gefesselt zu werden, bis hin zur Bewegungsunfähigkeit. Mich in diesen Fesseln zu winden und diese am gesamten Körper zu spüren. Ja und es darf weh tun. Die Augen verbunden, so dass die anderen Sinne geschärft werden. Dabei mit festen Griffen befühlt, begrabscht und gekratzt zu werden, damit jede Zelle mich spüren lässt, dass ich lebe, atme und fühle. Ausgeliefert an meinem Partner. Tickling darf auch dabei sein…

Ich erinnere mich an meinen ersten erzwungenen Fußkuss. Ich fand das eklig, da die Füße ziemlich ungepflegt waren. Das interessiert aber den Herrn nicht, ich musste, denn er ließ den Rohrstock solange auf meinen Hintern tanzen, bis ich es tat. Dann war erstmal Ruhe. Heute hat es sich herausgestellt, dass ich einen ausgeprägten Fußfetisch habe. Und zwar ein Damenfußfetisch. Damit nicht genug, denn ich stehe auf gepflegte, saubere und samtweiche Füße mit unlackierten Nägeln. Nichts turnt mich mehr ab als Hornhaut, Dreck und womöglich noch mit  einem popelgrün, hellleuchtenden Nagellack. Da rührt sich nix mehr bei mir, und das wahrscheinlich für mehrere Wochen. Die dazugehörigen Beine dürfen gerne wohl geformt sein, eine Wade sollte schon zu sehen sein. Für mich gibt es nicht Schöneres anzuschauen und zu verwöhnen. In jeder Form.

Nun mag der geneigte Leser sagen, dass ich ganz schöne Ansprüche stelle. Nun, das ist auch so. Doch wenn ich mich einer dominanten Person mit meinem ganzen Körper und Geist hingebe, dies womöglich über längere Zeit, sollten beiderlei Ansprüche zu genüge getan werden… Finde ich jedenfalls. Nur für eine schnelle Nummer ziehe ich mich nicht aus, lasse mich schlagen, hauen, kratzen, fesseln und dergleichen. Für mich darf es schon etwas mehr sein und ich denke, wer sich mit der Thematik auseinandersetzt wird dies genauso sehen. Ich lese jedenfalls viele Blogs, deren Verfasser sich richtig vertieft in die Materie reingearbeitet haben und dies auch ähnlich sehen.

Füße und Bondage sind das eine. Schmerzen, Lustschmerz vor allem ist eine andere Geschichte. Da spielen Nippelklemmen, Klemmen sonstiger Art an allen möglichen Körperpartien eine Rolle, Beißen, Kratzen, Paddle, Flogger, Rohrstock , Gürtel, Peitschen und anderes was der Haushaltsmarkt so hergiebt sind Instrumente die mich überaus (richtig eingesetzt) so richtig in Fahrt bringen können. Das Spiel mit Dominanz und Unterwerfung, mich zu Sachen körperlich zwingen Dinge zu tun, auf die ich als Stino im Leben nicht gekommen wäre.

fühlen

atmen

spüren

leben

So long, Ladies and Gentlemen,

P.S. Klar könnt Ihr mich abonnieren. Wäre toll. Würde mich freuen. Wenn nicht, nicht so schön aber das ist dann eben so. Deswegen schreibe ich trotzdem was mich bewegt.

Herzlichst

magic2304