I had a dream…

20 Jul

…und vielleicht war es doch kein Traum. Dieses Gefühl, dieses Kribbeln, diese Gänsehaut und das leichte Zittern in Erwartung dessen was mit mir passieren wird… Ich kann es kaum beschreiben. Wir hatten in einem Café kennengelernt, ich war dort zu Gast und sie war tatsächlich eine der Bedienungen. Immer nett und höflich, schnell und zuvorkommend. Ich glaube ich bin eigentlich nur wegen ihr öfter in dieses Café gegangen, um sie zu beobachten. Und da ich eine ganze Weile Urlaub hatte, hatte ich auch die Zeit dazu. Den ganzen Sommer trug sie kurze Hosen, geschmackvolle Oberteile, bequeme Schuhe, keineswegs nuttig. Ich meine es gibt ja Bedienungen, denen kann man von oben bis auf die Füße durchgucken, aber bei ihr war dies nicht der Fall. Kurze, leicht wellige dunkle Haare, trainierte Beine, formschön und passend auch zur sonstigen Figur. Ein freundliches Lächeln hatte sie eigentlich immer auf den Lippen. Wie es hinter der Fassade aussah konnte ich mir schlecht vorstellen. Wollt ich auch nicht, war ich doch schon reichlich damit beschäftigt sie zu beobachten. Ich meine nicht glotzen bis die Stielaugen herauskamen. Ein Blick hinter ihr her, und ich setzte mich stets so hin, dass ich einen guten Blick auf sie erhaschen konnte. Hatte sie einen Tag frei, war ich schon ein wenig enttäuscht, dann kam ich halt am nächsten Tag wieder um ihr bei zwei oder drei Tassen Kaffee bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Ich Idiot hatte nicht bedacht, dass es den anderen Bedienungen vielleicht auffallen könnte, dass ich mich immer nur blicken ließ, wenn sie da war und fernblieb, wenn sie frei hatte. Männer sind manchmal so naiv. Und ich gehörte dazu. Manchmal kam es auch zu Smalltalk, doch eines Tages fragte sie mich ob wir uns auf einen Drink nach ihrer Arbeit treffen wollten. Ich war perplex, brachte erst keinen Ton heraus und nickte nur dämlich heftig. Sie lachte ihr Lachen und meinte dann: „Hol mich um 19 Uhr ab!“. Ich beeilte mich zu zahlen und machte mich erstmal aus dem Staub. Eine Weile ging ich spazieren und dachte bei mir, dass ich schon ein ziemlicher Trottel war. Sie hatte sich natürlich mit ihren Kolleginnen unterhalten und mich gleichermaßen beobachtet. Nun, so schlimm konnte der Anblick meiner Person wohl nicht gewesen sein, sonst hätte sie mich ja nicht angesprochen. Oder doch? Zweifel krochen in mir hoch und Gedanken kreisten. Was, wenn sie sich nur einen Spaß mit mir erlauben wollte? Dann steh ich wieder wie fleischgewordene Dämlichkeit da. Na, was soll´s, Versuch macht klug. Ich gebe zu, ich war fasziniert von ihr, ihrer Ausstrahlung, ihren Augen -dunkelblau und leuchtend- und ihrer Art wie sprach.

So langsam war es mittlerweile an der Zeit zum Café zurückzukehren. Ja, und ich war nervös, zugegebenermaßen, wollte es mir aber auf keinen Fall anmerken lassen. Klar wusste ich ihren Namen: Melanie, kurz Melli. Um kurz nach sieben Uhr schob sie sich aus dem Cafè, drehte sich kurz nochmal um sich von den Kolleginnen, die tuschelnd beieinander standen, zu verabschieden. Dann erblickte sie mich und ein Lächeln umspielte ihre Mundwinkel. Ich lehnte so lässig wie möglich an einer Hauswand gegenüber, stieß mich ab und schlenderte ihr entgegen, die Hand zum Gruß entgegenstreckend. Sie ergriff sie und ich sah gepflegte Fingernägel schimmern. Einen festen Griff hatte sie, dass musste ich zugeben. Nicht zu fest wie so ein Maurer, aber für eine Lady schon ganz ordentlich. Dabei sah sie mir fest in die Augen. Dies bemerkte ich aber erst als ich meinen Blick von ihrer Hand losriss. Etwas verschämt muss ich wohl geschaut haben, denn ihr Blick war… wie soll ich sagen…streng? Bestimmend? Dann lachte sie aber auch schon wieder und schlug vor in eine gemütliche Kneipe mit Tischnischen ein paar Straßen weiter zu gehen. Ich kannte die Kneipe noch nicht und überhaupt wäre es mir egal gewesen wo wir hingehen würden, Hauptsache wir gingen. Klar habe wir geredet, Smalltalk eben. Nebensächliches Geschwafel. Aber die Stimme war es, die sich verändert hatte. Nicht die Bedienung, die ich kannte. Nicht unangenehm sondern… anders. Diese Stimme zog mich in ihren Bann. Sie erzählte ein wenig von sich, von der Arbeit, was sie gerne mochte und auch mich fragte sie was ich tue, mache oder möchte… Wir bestellten Getränke und redeten eine ganze Weile. Und irgendwann kam dann die Frage warum ich immer nur im Café erscheine wenn sie gerade arbeitet. Erwischt. Aber jetzt gab es kein Erbarmen, jetzt musste es raus. Sie wartete schließlich auf eine Antwort. Ich muss wohl ziemlich verlegen gegrinst haben, sie lehnte sich zurück und wartete. Dann, endlich kam es heraus. Ich gestand ihr, dass ich sie beobachtet habe, dass ich fasziniert von ihrer Figur war und überhaupt…. dass sie mir gefiel. Eine ganze Zeit stammelte ich eben so das heraus, was mir dazu einigermaßen Vernünftiges einfiel und auf einmal stützte sie ihren Kopf auf ihre Hände, die Ellenbogen auf den Tisch aufgelehnt und schaute mir in die Augen. Ich verstummte sofort. Sie sagte zu mir: „Du weißt nicht worauf und auf wen Du Dich einlässt, glaube ich.“

„Warum?“, fragte ich verdutzt.

„Glaubst Du, dass ich immer nur die nette Bedienung aus dem Café bin? Dass, nur weil ich im Beruf diene oder vielmehr bediene, ich immer so bin? Hey, das ist nur meine Arbeit, nicht mein komplettes Leben, verstehst Du? Privat mache ich Dinge, die nicht für jeden normal sind. Privat bin ich eine völlig andere Person, als die, die Du kennengelernt hast. Ja, ich bin immer noch Single, das hat aber auch seinen Grund. Nämlich den, weil ich das so will. Und daran wird sich erstmal nichts ändern.“

Na toll, dachte ich bei mir. Wieder so eine „lass uns gute Freunde bleiben“ Nummer.

Doch sie sah meinen enttäuschten Blick und sprach weiter:

„Versteh´mich nicht falsch, ich habe auch Gefallen an Dir gefunden. Aber nicht so wie Du denkst. Und ob Du dafür der Richtige bist, will und werde ich noch herausfinden.“

Ich hatte lauter Fragezeichen im und vor dem Kopf. Was wollte sie denn nun von mir? Einerseits wollte sie Single bleiben und dann wieder nicht? Vielleicht nur eine Brieffreundschaft? Oder was? Was hatte sie zu verheimlichen? Warum machte sie so ein geheimnisvollen Tamtam daraus? Sie war eine Schönheit für mich und ich glaubte ich könne ihr ohnehin nicht das Wasser reichen, aber warum saßen wir dann hier, wenn sie ohnehin alleine bleiben möchte?

„Du wirst mich kennenlernen, das verspreche ich Dir. Im Übrigen wirst Du bestimmt bald sehen, dass ich Versprechen und Zusagen immer halte. Zunächst tauschen wir die Handynummern aus. Natürlich nur wenn Du das möchtest.“

Aber Hallo, keine Frage. Ich ging zückte sofort mein Handy aus der Tasche und sah sie erwartungsvoll an. Sie diktierte, ich trug die Nummer ein und schickte ihr die meine.

„Du wirst mich nicht anrufen, es sei denn ich sage es Dir!“ Ola, einen solchen Ton hatte ich von ihr nicht erwartet, nickte aber eifrig. Sie schrieb etwas in ihr Handy und gleich darauf vibrierte meines. „Das ist meine Adresse. Du wirst mich nicht besuchen, es sei denn ich lade Dich ein, klar?“ Was für Geheimnisse hatte sie verdammt nochmal? Ich sah mir die Adresse an und stutzte. Die gehörte doch zu einer kleinen Hütte am Wald Richtung Bundesstraße. Dort war ich mal und das Gelände drum herum war durch große Hecken umschlossen. Sie wohnt also ziemlich weitab vom Schuss. Na toll. Wenigstens kommt man über einen Feldweg mit dem Auto hin. Sie machte es aber spannend. Hatte sie womöglich was illegales am Laufen?

„Kommst Du morgen wieder in´s Café?“ , fragte sie. Ich bejahte. Und auf einmal verabschiedete sie sich, zahlte die Rechnung und verschwand. Und ich saß da wie ein Ochs vorm Tor. Dazu sollte ich mich noch wundern wie schnell ich sie wiedersehen würde.

Mein nächstes Ziel war meine Bude, auf dem Weg dahin kaufte ich noch einen Döner. Dann wollte ich es mir auf dem Sofa gemütlich machen. Gerade lag ich dort und wollte den Fernseher einschalten, da vibrierte mein Telefon. Eine Nachricht. Von Melli:

„Du darfst mich JETZT besuchen!“

Ich schrieb zurück: „Das ging aber schnell, oder?“

„Du sollst keine Fragen stellen! Komm sofort oder lass es!“

Wie kann man bloß so zickig sein? Nur so ein Gedanke blitzte in mir auf dann stieg ich in meine kurze Hose, ein T-Shirt übergezogen, barfuß in die Sportschuhe, Autoschlüssel geschnappt und ab ging es. Die Fahrt dauerte etwa eine halbe Stunde, es wurde schon dunkel und keine Lampe weit und breit. Ich fuhr etwas langsamer, suchte mit dem Scheinwerfer die Einfahrt und fand sie endlich. Erleichtert stieg ich aus, ging auf die Hütte zu und suchte den Eingang, denn auch hier war es unbeleuchtet. Die Handytaschenlampe war meine Rettung, denn der Eingang zur Hütte war an der Seite des Hauses. Zwar fand ich keine Klingel oder ein Namensschild, aber einen Zettel, den ich abriss und las: „Geh hinter der Hütte den Pfad weiter!“ „Wow, eine Schnitzeljagd“, dachte ich bei mir. „Sie macht genauso geheimnisvoll weiter wie vorhin.“

Nun gut, war ja nun spannend. Also trabte ich los. „Was ein Quatsch eigentlich!“, dachte ich. Aber da ich nun schon mal da war… Mit der Handylampe suchte ich mir den Weg hinter der Hütte und lief diesen etwa 15 Minuten lang entlang als ich ein Haus erblickte. Mit Licht. Konnte man von der Straße her nicht erkennen. Langsam näherte ich mich der großen Eingangstür aus Holz und wollte klingeln, da schwang diese wie von Geisterhand auch schon auf. War wohl nur angelehnt. Ich trat über die Schwelle und wollte rufen, jedoch schwang die Tür hinter mir mit einem leisen Klicken wieder ins Schloss. Ich erschrak, zuckte zusammen. Sah mich um. Diffuses Licht von einer Lampe am Ende des Eingangbereiches. Eine weitere Tür. „Melli, hallo ich bin es!“, rief ich. Keine Antwort. Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte ich Schritte. Na endlich. Die Tür ging auf und… herein trat eine junge Dame um die 25 Jahre in einem Kostüm. Ein Kostüm wie aus dem Märchen von 1001 Nacht. Blau glitzernde durchscheinende Seide, etwas hübsches auf dem Kopf und barfuß. „Huiuiui“, dachte ich und sagte aber: „Hallo, ich war mit Melanie verabredet…“ Sie legte den Finger auf den Mund und meinte damit wohl ich sollte die Klappe halten. Sie bedeutete mir ihr zu folgen, was ich gerne tat, sie war sehr hübsch anzusehen. Wir kamen in das Treppenhaus und das Haus schien mir innen größer als es von außen aussah. Wir gingen ein Steinwendeltreppe hinunter und ich dachte schon dass diese nie mehr aufhört. „Was für eine Hütte!“, dachte ich, als wir wieder in einem mit Holz vertäfelten Flur standen. Sie öffnete eine Tür und hieß mich eintreten. Wir standen in einem Raum mit alten Möbeln. Wuchtige alte Möbel, Kerzenleuchter bestückt mit dicken Kerzen die den Raum in schummriges Licht tauchten, ein befeuerter Ofen und einem wuchtigem Tisch in der Mitte des Raumes an dem Melli saß und mich anblickte. „Na endlich!“, dachte ich. Die andere Schönheit schwebte in eine Ecke des Zimmers und stellte sich auf ein kleines Podest, die Hände hinter dem Rücken, den Blick gesengt und stand dann da wie bestellt und nicht abgeholt. Ich ging leicht verwirrt auf Melli zu, sie aber winkte ab und zeigte auf einen leeren Stuhl am Tisch. Plumps, saß ich auch schon.

„Du hast bestimmt eine Menge Fragen und ich werde sie Dir beantworten ohne dass Du fragst.“ sagte sie mit ihrer unwiderstehlichen Stimme. „Ich sagte Dir ja vorhin schon, dass ich ein Privatleben habe, welches sich absolut von dem unterscheidet, welches ich außerhalb dieses Hauses führe. Hier in diesem Haus wird nur das getan was ich anordne. Oder in meinem Auftrag angeordnet wird. Die junge Dame ist übrigens Adriane. Und Adriane ist meine Sklavin, Zofe und Dienerin. Sie ist es aus freien Stücken, sie wurde nicht gezwungen. alles was ich mit ihr mache oder ihr befehle lässt sie sich aus ihrem freien Willen heraus gefallen. Also freiwillig. Es gibt noch mehr Personal in dieser Form, jedoch reicht das als Information erstmal aus.“ Ich musste schlucken und das eben Gehörte erstmal verarbeiten. Melli stand auf, stellte sich hinter mich und legte mir ihre Arme um den Hals und flüsterte mir ins Ohr: „Da Du ja hierher gekommen bist, aus Neugier den Pfad gefolgt bist und noch nicht weggelaufen bist, willst Du diese Nacht hier verbringen?“ Ich gebe zu, ich war verunsichert. Erst Zurückweisung, dann Annäherung? Was denn nun? Ein Geisterschloss mit Personal? Eine Sklavin? Welche Rolle sollte ich denn dabei spielen? Ich war hin und her gerissen und man sah mir das auch an. sie knabberte an meinen Ohrläppchen und ich schmolz dahin und hauchte: „Ja!“ . Und dieses „Ja!“ sollte für mich eine Wendung in meinem Leben sein.

„Adriane, zeig unserem Gast das Haus!“ befahl sie der stummen Sklavin auf dem Podest. „Und das Zimmer!“

Die statuenhafte Sklavin bewegte sich auf mich zu und nahm mich mit auf einen Rundgang durch das Haus. Ja, was soll ich sagen, Küche, Kaminzimmer, Gästezimmer,Wohnzimmer, leere Kammern. Folterkeller… Stop. Folterkeller? Jawoll und zwar ein richtig großer. Jetzt wurde mir Angst und bange, denn die Geräte gehörten eher nicht in ein Museum. Schon eher in einen Sadomasoschuppen. Na gut, ein jeder hat seine Hobbies. allerdings hatte ich die Ahnung und das bange Gefühl Teil dieses Hobbies zu werden. Aber wenn ich nicht will, kann ich ja gehen. „Mal abwarten“, dachte ich, gespannt darauf was heute noch passiert. Adriane zeigte mir das Bad in welchem ich mich frisch machen konnte. Ich zog mich aus, ging unter die Dusche und genoss den Strahl. Als ich wieder heraustrat, waren meine Klamotten weg. Und ich war mir sicher, dass ich sie vorhin auf den Stuhl in der Ecke gelegt hatte. Wie aus dem Nichts erschien Adriane und führte mich in das Gästezimmer. Sie zeigte auf das Bett und ich legte mich hinein, denn ich war müde geworden. Ohne Klamotten, denn ein Pyjama war nicht vorhanden. Noch ehe ich mich zudecken konnte war Adriane über mir, drehte mich auf den Bauch und saß rittlings auf mir, fesselte meine Knöchel einzeln, mit dafür anscheinend vorgesehenen Riemen, ans Bett. So schnell konnte ich mich nicht bewegen und reagieren, geschweige denn wehren. So schnell sie meine Füße fixierte, schnappte sie sich geschickt meine Hände, eine nach der anderen und fixierte sie über meinem Kopf an das andere Bettende. Ich schnappte nach Luft um loszubrüllen, sie aber hielt mir sogleich den Mund zu um ihn dann mit einem Knebel zu versehen. So lag ich da wie Karl der Käfer. Sie legte die Bettdecke weg, betrachtete ihr Werk und ich glaubte ein Lächeln in ihrem Gesicht zu sehen. Dann zog sie sich tatsächlich aus und legte sich neben mich und begann meinen ganzen Körper zu streicheln. Das fühlte sich toll an und ich schloss die Augen, beruhigte mich und genoss diese Streicheleinheiten. Irgendwann schlief ich erschöpft ein, ausgestreckt auf dem Bauch. Manchmal riss ich an den Fesseln, kam aber nicht los und irgendwann ließ ich es bleiben.

Geweckt wurde ich von Melli und dies nicht gerade liebevoll. Sie stand neben dem Bett und piekste mich mit einer Ledergerte in die Seite bis ich sie gewahr wurde. „Mach mich los!“ zischte ich ihr zu. sie aber ignorierte mich und gab mir ein paar Schläge mit der Gerte auf den Hintern. Das zog. „Ab sofort nennst Du mich Herrin! und bedankst Dich jedes Mal wenn ich Dich erziehe, verstanden?“

„Hör auf jetzt mit dem Quatsch und mach mich los!“

Zack und wieder rauschte die Gerte auf meinen Hintern, diesmal mit Nachdruck. „Wie bitte?“ und gleich noch ein paar Mal. Ich wimmerte: „Danke, Herrin!“

Dann widmete sie sich mit der Gerte dem ganzen Körper, erst leicht, dann fester werdend. Fußsohlen, Waden, Schenkel, Po, Rücken. Mal fest, mal leicht. Ich wand mich, bedankte mich und hoffte dass sie bald aufhörte. Als sie dann endlich aufhörte meinte sie: „das war nur der Anfang, wir sehen uns später zum Frühstück im Salon!“ Adriane legte sich zu mir, streichelte meine Striemen, kühlte sie mit einem Lappen und sah mich mit großen Augen an. Und ganz ehrlich: Mir hat es im Nachhinein sehr gefallen. Adriane gab mir sportliche neue Sachen und band mich endlich los. Ich schaute an mir herunter und war mir sicher, dass man die Striemen noch lange wird sehen können. So zog ich mich an und wir gingen in den Salon, wo ein gutes Frühstück aufgetischt war. Melli wartete schon, wies mich an einen Platz und ich wagte nicht etwas zu sagen. Oh ja, ich hatte viele Fragen, traute mich aber nicht sie zu stellen. Was hätte ich auch sagen können. Ich überlegte. Einerseits hat es mir zwar weh getan, derart gepeinigt zu werden, andererseits hat es mir durchaus gefallen, diesen Schmerz zu fühlen. Nicht, dass ich es besonders schätze dermaßen vertrimmt zu werden, doch in dieser merkwürdigen Situation hat es mich doch ordentlich angemacht. Sie war eine scharfe Nummer, aber sie zu bekommen wäre an dieser Stelle reine Utopie. Also, eine Abwägungssache… An dieser Stelle fing Melli an zu reden und sagte: „Jetzt hast Du einen Vorgeschmack dessen bekommen, was ich mit Dir vorhabe. Ich habe an Deinem Blick und Jammern gesehen, dass Du es wolltest und wieder nicht. Du zweifelst noch. Aber das macht nichts. Ich wünsche, dass Du nach Hause gehst und Dir überlegst ob Du wiederkommen möchtest oder lieber nicht. Du wirst, wie jeden Tag wenn ich arbeite, im Café erscheinen und Dir nichts anmerken lassen. Am Ende der Woche werde ich Dich fragen zu welcher Entscheidung Du gekommen bist. Entscheidest Du Dich gegen ein Wiedersehen hier oder anderswo, ist es vorbei. Hast Du aber Interesse daran wieder zu erscheinen merke Dir Eines: Ich werde Dich jedesmal ein wenig anders gefügigmachen, quälen, Dir Freude zukommen lassen oder bestrafen. Jedesmal eine Aufgabe für Dich. Dann wirst Du Dich jedesmal ein wenig mehr fügen. Klar soweit?“ Ich antwortete wie gelernt: „Ja, Herrin.“ und senkte den Blick schon fast automatisch.

Wir frühstückten schweigend und Herrin Melli verließ alsbald den Raum. Als ich fertig war begleitete mich Adriane zur Tür, wie immer schweigend und den Blick gesenkt. Ich verließ das Haus und beeilte mich ein wenig um zu meinem Auto zu gelangen. Zu Hause angekommen begutachtete ich die roten Striemen, die schon wieder verblassten. Mein Hintern war hübsch rot und tat weh und würde dies noch eine Weile tun. Ich ging erstmal an die frische Luft um meine Freiheit zu genießen. Zugegeben, meine Nacht war nicht unbedingt bequem gewesen, auf dem Bauch, Arme und Beine gespreizt gefesselt. Adriane hat es mir ein wenig leichter gemacht. Samtweiche Haut und Hände umspielten mich, so dass ich in einen traumlosen Schlaf fiel bis, ja bis Melli, oh – Herrin Melli mich so unsanft weckte. Ich war ihr schon vorher verfallen aber wäre dies der Preis dafür sie zu bekommen? Ich glaubte es eher nicht. andererseits hatte mich die Ansprache bei Tisch doch neugierig gemacht. Schon als heranwachsener Junge stand ich auf Fesselspiele, das wußte ich ja. Dass jetzt auch noch diverse Schmerzen wie Hinternvoll und andere schmerzlichen Erfahrungen dazu kamen… Nun ja, es hat mich erregt diese Schmerzen zu erhalten. Dieses Gefühl ließ sich nicht beschreiben. Konnte ich sie vielleicht überzeugen so etwas wie „auf Probe“ zu machen? Musste ich mich tatsächlich bis Ende der Woche für immer entscheiden? Ich konnte sie ja nicht anrufen oder anschreiben wie ich es normalerweise tun würde. Es war nicht abzusehen wie sie reagieren würde. Vorsichtig setzte ich mich auf eine Parkbank, lehnte mich zurück und genoss die Sonne auf der Haut. Ich schaute auf die Uhr. Es war spät geworden und ich sollte mich ja im Café blicken lassen. Auf dem Weg dahin dachte ich noch mal über die vergangene Nacht nach und kam endlich am Café an. Herrin Melli, fröhlich wie immer, begrüßte mich kurz, fragte nach meinem Wunsch und zog gleich wieder ab. Ich traute mich nicht in ihre Augen zu schauen, auch nicht als sie mir den Pott Kaffee servierte – wie immer. Ich schaute ihr aber nach, sah ihre wunderschöne Figur, die leicht muskulösen Waden und ihre Aura, die sie ausstrahlte. Zum Verlieben…. Nach dem dritten Kaffee bezahlte ich und ging nach Hause. Ein paar Tage später, alles lief völlig normal, meine Besuche im Café, meine Spazierwege, mein Leben eben, bekam ich die Nachricht. Fast hätte ich schon nicht mehr damit gerechnet, weil alles wieder „normal“ war. Ich zog das Handy aus der Tasche und las: „Ich hoffe, Du hast Dich entschieden! Wenn Du Dich dafür entschieden hast bist Du in 35 Minuten an der Hütte, nicht am Haus. Wenn Du nicht willst, dann wirst Du mich nie wieder privat sehen. Und wag es nicht mit jemanden über das was geschehen ist zu sprechen sonst werde ich Dir das Leben ziemlich schwer machen. Entscheide Dich jetzt!“ Jippie. Eine Einladung und Drohung zugleich. Was dachte sie denn? Dass ich überall erzähle, dass sie mich verdroschen hat und ich es auch noch toll fand? Wohl eher nicht. Was nun? Was tun? Ich glaube ich tat das Einzige und Richtige im Nachhinein betrachtet. Ich setzte mich ins Auto und fuhr zur Hütte. Es sollte ein einschneidener Schritt in meinem Leben werden.

II.

An der Hütte angekommen parkte ich meinen Wagen etwas versteckt, so dass man ihn von der Straße nicht sehen konnte. Warum ich das tat weiß ich nicht, ich hatte lediglich eine Ahnung die mich beschlich. Ich stieg aus, die Sonne blendete mich, und ich ging langsam auf die Hütte zu. Der Eingang war ja an der Seite, soviel wußte ich ja noch. Die Tür war nur angelehnt da hörte ich Herrin Melli sagen: „Komm rein und schließe die Tür!“ Ich tat wie mir befohlen, denn die Stimme war nicht gerade freundlich etwa so wie: „Komm rein, setz Dich und nimm Dir einen Keks! Schön dass Du kommen kontest…“ Melli stand in einem Damenanzug in der Diele und schaute mich an, ich senkte den Blick. Sie warf mir eine Shorthose vor die Füße und befahl: „Zieh Dich komplett aus und zieh diese an. Deine Sachen legst Du ordentlich zusammen auf den Stuhl und das Ganze ein bisschen zackig!“ Mir stockte der Atem. Mich auf Befehl auszuziehen war mir doch ein wenig peinlich. Doch ihr unerbittlich harter Blick und Körperhaltung ließ keinen Widerspruch zu. Ich bückte mich, zog die Schuhe und Socken aus, dann das Poloshirt, knöpfte meine Hose auf und ließ sie herunterrutschen, stieg aus ihr heraus und zog die Boxershort aus, griff nach der Shorthose auf der Erde und zog mir diese an. „Gib mir Deine Uhr, Deine Geldtasche und Dein Handy! Ich werde das für Dich aufbewahren“ ,befahl sie. Ich nestelte an der Hose rum, brachte Handy und Geldbörse hervor, nahm die Uhr ab und wollte ihr die Sachen in die Hand geben. Sie aber wich zurück und zischte: „Leg sie auf den Tisch!“ Ich tat es und legte danach alle Sachen fein säuberlich zusammen und legte sie neben meine Utensilien. So stand ich, fast nackt im Raum und wußte nicht was jetzt geschehen würde. „Zuallererst wirst Du die Hände hinter Deinen Rücken halten, steh gerade! Jedesmal wenn ich im Raum bin wirst Du diese Stellung einnehmen, es sei denn ich sage etwas anderes.“ Sie zauberte ein Paar Nippelklemmen an einer Kette hervor, trat an mich heran, zupfte an meinen kleinen Nippeln und setzte sie darauf und zwar direkt auf die Brustwarze. Das zog unbeschreiblich und ich krümmte mich vor Schmerzen. Sie gab mir eine leichte Backpfeife und meinte: „Das wirst Du doch wohl noch aushalten, oder?“ und kniff die Klemmen noch ein wenig fester zu. Ich wimmerte vor mich hin und wollte mir die Klemmen wieder entfernen, da hatte sie kleine Gerte in der Hand und schlug mir auf die Waden. Das tat natürlich noch mehr weh. „Stell Dich gerade hin habe ich gesagt! Ich mache so lange weiter bis Du Dich gerade hinstellst.“ Und weiter ging es. Ich tanzte und jammerte, doch es half nichts. Wenn sie aufhören sollte, musste ich mich zwingen mich zu strecken, also tat ich es. Bauch rein, Brust raus. Beine geschlossen. Hände wieder auf dem Rücken. Diese band sie mir jett mit einem Seil zusammen. Nicht so fest, dass es mir das Blut staute aber immerhin so, dass ich mich nicht selbst darau befreien konnte. „Na, es geht doch“, murmelte sie. Jetzt, da der Schmerz langsam nachließ, fühlte ich wie erregt ich war. Das entging ihr nicht, denn wie zufällig streifte ihre Hand an meinem Schritt entlang und freute sich auch noch darüber. Sie zog ein wenig an der Kette mit den Klemmen und ich sog zischend durch die Zähne, blieb aber gerade stehen. „Du wirst, da Du ja doch erschienen bist, für dieses Wochenende hier bleiben und mir dienen. Ein Sklave auf Zeit also. Solltest Du frische Wäsche brauchen, auf dem Zimmer, welches Du ja schon kennst, liegen reichlich im Schrank. Heute Abend kommen Gäste und ich werde Dich vorzeigen. Du bist zwar noch nicht vertraut mit meinen Regeln als Sklave, jedoch das wird uns nur noch mehr belustigen. Wir gehen jetzt ins Haus, Deine Sachen bleiben hier. Du wirst Dich frisch machen und Dich dann in der Küche nützlich machen.“ „Ja Herrin“, war alles was ich herausbrachte. Sie nahm all meine Sachen und verschloss sie in einem Schrank, der nicht aussah, als könnte man ihn ohne Schlüssel öffnen. Sie löste meine Handfesseln und wir gingen auf das Haus zu, es schien mir ein wenig unheimlich. Als wir ankamen öffnete Adriane schon die Tür, verbeugte sich vor der Herrin und leitete mich in das badezimmer, deutete auf meine Füße. Die waren vom Weg von der Hütte hierhin ganz schön staubig und schmutzig geworden. Ich reinigte sie, trocknete sie ab und schlüpfte in die bereitgestellten Pantoffeln. Das sah bestimmt albern aus, halbnackt mit Nippelklemmen aber mit Puschen…. Adriane nahm die Nippelklemmen ab, langsam und behutsam und es tat noch einmal ordentlich weh, als das Blut in die Adern schoss. Alter, was…. aber es machte mich an, wie sonstwas. Adriane brachte mich in die Küche. Dort wartete die Küchencrew bereits auf mich. Ein Koch, hochgewachsen mit kurzem dunklen Haar, ich schätzte Anfang vierzig, ein jüngerer Mann, Mitte oder Anfang zwanzig mit kurzem blonden Haar und eine kleine hübsche Dame mit einem roten Lockenkopf. Der ältere warf mir ein T-Shirt zu. Ich zog es an und kam mir nicht mehr ganz so albern vor, denn die Küchenleute sahen aus, wie Köche aussehen. Sauber und mit Kochjacken, bewaffnet mit scharfen Messern. Der Blonde kam auf mich zu und stellte sich vor. Mike hieß er. Ich drehte mich um, um den älteren zu begrüßen, da fühlte ich wie Mike seine Hand über meinen Hintern strich und feste zupackte… Ich fuhr herum und wollte ihm ein knallen, doch in der Armbewegung hielt mich der ältere Koch fest und sagt: „Wag es nicht! Du bist nicht in der Position die Du Dir gerade wünschst. Was wer hier mit Dir macht oder nicht… Es liegt nicht in Deiner Macht oder Deinem Willen. Je eher Du das verinnerlichst, desto besser! Und da wir gerade dabei sind, Herrin Melli hat befohlen Dir Fußketten und ein Halsband anzulegen. Das Halsband ist nur dafür da um Dir den Platz zu zeigen und Dich dahin zu führen wo wir Dich gerade brauchen.“ Mike klapperte mit der Fußkette, bückte sich und legte sie mir um beide Knöchel. Damit konnte ich keine großen Sprünge mehr machen. Eher noch kleine Trippelschritte. Dann legte er mir das Halsband an, zog eine weitere Kette durch den Ring und meinte nur zum älteren: „Wir gehen mal in die Speisekammer.“ Der nickte nur, grinste ein wenig und wandte sich seiner Arbeit zu. Mike zog mich hinter ihm her und ich stolperte so gut es ging mit ihm. Allerdings war es nicht die Speisekammer wie ich festellen musste. Es war ein Raum mit Sofa, Bett, Tisch und ein paar Stühlen. Er schloss die dicke Tür hinter sich und sagte: „Jetzt höre gut zu! Was hier passiert, bleibt hier. Wenn nicht, dann gnade Dir Gott.“ Er zog sich aus. „Na toll, auf was habe ich mich eingelassen? Weiß die Herrin das?“, dachte ich noch bei mir. Er sah nicht schlecht aus für einen Kerl. Glatt rasierte Beine, kein Haar am Sack oder unter den Armen. Bevor ich mich umsah brachte er mich mit einem Judogriff zu Boden, setzte sich auf einen Stuhl und zog mein Gesicht mit der Halskette an seinen Schwanz heran, der schon vor Erregung zuckte. „Leck in ab!“, befahl er. Ich hatte das noch nie gemacht und ekelte mich davor und schüttelte den Kopf! Er stand auf, holte einen Flogger, holte aus und ließ die Riemen auf meinen Rücken fahren, so dass ich mich aufbäumte. er wusste nicht, dass es mich erregte. Außerdem schlug er nicht so feste wie Herrin Melli. Nach einiger Zeit wurde es aber doch unangenehm und ich zeigte meine Bereitschaft es doch zu versuchen. Er setzte sich wieder, hielt mir sein bestes Stück vor die Nase und wartete. Ich leckte daran , es schmeckte fast nach nichts, eher sauber und eine wenig… ich konnte es nicht beschreiben. Ich saugte, lutschte, dann legte er seine Hand in meine Nacken und begann mit rhytmischen Bewegungen. Ich versuchte so gut ich konnte mitzuhalten und er kam sehr schnell, ergoss sich in meinem Mund. Ich wollte ausspucken, doch er schoss mit seinen Händen vor, hielt mir den Mund und Nase zu und befahl: „Schluck!“ Ich bekam keine Luft und musste aufgeben. Ich schluckte das Zeug runter. Dann erst ließ er los und zog mich an der Kette hoch, schubste mich zum Tisch, zog mir das Shirt hoch und die Hose runter. Ich stand mit den Zehenspitzen auf der Erde, den Oberkörper auf den Tisch gepresst mit den Armen rudernd vor dem Tisch, hörte ein Knistern und ahnte was jetzt kommen würde. Ich linste um die Ecke und sah wie er sich ein Kondom überrollte, sich eine Flasche Gleitgel holte, sie öffnete und eine ordentliche Dosis auf die Hand kleckste. Mit der Hand verteilt er er das Gel an und in meine Rosette und an seinen Schwanz der schon wieder wie eine Eins stand. „Ah, noch Jungfrau!“ meinte er. Mit einer Hand presste er mich auf den Tisch, mit der anderen bugsierte er seinen Schwanz  in Richtung meiner Rosette und ganz behutsam, fast zärtlich schob er ihn hinein. Mir wurde heiß und kalt, etwas füllte mich aus. Ich war nicht nur gespannt, sondern erregt, ich zitterte am ganzen Körper und stöhnte leise. Jetzt fuhr er fort, mal langsam, mal heftiger. Er packte meinen Nacken und wie sollte ich es sagen? Ja, er fickte mich. Als er fertig war sagte er: „Für den Anfang nicht schlecht.“ Was jetzt, sollte ich stolz sein? Benutzt zu werden und dafür ein Lob zu bekommen? Ich zog das T-Shirt wieder runter, die Hose wieder hoch. Er führte mich zurück in die Küche. Die anderen beiden grinsten hämisch. Er kettete mich an einen Tisch und stellte mir einen Eimer Kartoffeln hin und befahl mir sie zu schälen. Das Telefon klingelte. Ich sollte zu Herrin Melli kommen. Mike nahm mir Halsband und Fußfesseln ab, Adriane holte mich ab, zeigte vorher auf mein T-Shirt, welches ich wohl wieder ausziehen sollte. Sie sah die neuen Striemen auf meinem Rücken, sie erstarrte einen Augenblick fing sich jedoch sofort wieder und wir verließen die Küche um zur Herrin Melli zu gehen. Wir traten ein, schlossen die Tür, Adriane ging stumm auf ihren Platz auf dem kleinen Podest und ich schloss die Beine, verschränkte die Arme hinter dem Rücken und schaute zu Boden. Melli schaute mich an, sah die neuen Striemen  und fragte sofort: „Wer war das?“ Ich schwieg. „Ich habe Dich etwas gefragt, antworte oder Du wirst Schlimmeres erleben. Ich dulde keine Ungehorsamkeiten!“ zischte sie. Ja, was hätte ich denn machen sollen? Ich stammelte: „Mike.“

„Adriane, geh in die Küche und hole mir diesen Nichtsnutz! Bringe ihn in das Zimmer nebenan!“ Adriane schwebte davon und zu mir gewandt: „Und Du, zieh die Hose runter und bücke Dich. Zur Strafe weil Du gezögert hast bekommst Du 10 Schläge mit dem Paddel! Los jetzt!“ Oje, wieder zwei Tage nicht richtig sitzen können. Ich tat wie befohlen und sie zischte in mein Ohr: „Mitzählen!“

Klatsch!  „Eins, danke Herrin!“

Zehn Mal das Ganze. Mir glühte meine Rosette und mein Hintern. Supi. Ich durfte die Hose hochziehen. Adriane betrat den Raum und nickte kurz. Melli befahl mir: „Mitkommen!“ und wir gingen in den Nebenraum. Dort stand Mike in seinem Kochoutfit und schaute als ob er kein Wässerchen trüben konnte. Ich war gespannt auf das was geschehen würde. Melli sagte nur ein Wort zu ihm: „Beichte!“ Er antwortete: „Herrin ich habe nichts zu beichten.“

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Dickpics auf Facebook und so….

28 Jun

Ich habe mich jetzt entschlossen Facebook den Rücken zu kehren. In diversen Gruppen, in denen ich so unterwegs war und in denen  ich auch schon mal nach Partnern Ausschau hielt, traf ich zwar ein paar ansprechende Leute, die sich in den allermeisten Fällen als allenfalls „Tastenwichser“ herausstellten. Klar gibt es auf Twitter auch Fakeaccounts wie Sand am Meer, jedoch sind diese ziemlich schnell enttarnt und geblockt. Ich könnte Alben zusammenstellen mit den „Dickpics“ die ich zugeschickt bekam, manchmal bekam ich drei gleiche Bilder (aus dem Netz heruntergeladen) und als eigene vorgestellt. Mal abgesehen davon, dass ich in meinem dominanten Part, welcher ebenso in mir steckt wie der devote, zunächst eine Online-Partnerschaft suchte. Ich bekam auch Zuschriften. Allerdings nicht eine einzige, die in einem einigermaßen Deutsch verfasst wurde, eine einigermaßen ausführliche -nennen wir es mal Bewerbung enthielt und eine einigermaßen nette Ansprache fehlte immer gänzlich. Gut, die Vorstellungen gingen weit auseinander, der eine stand nur auf Analfisting, der andere wollte gleich bei mir einziehen und dann gab es welche die mir ihre Fakeaccounts und blabla-Sprüche nur so um die Ohren hauten. Meistens wohnten die noch bei Mama, waren in keinster Art flexibel und hatten Mimimitränen in den Augen, wenn man  schriftliche Aufgaben befohlen hatte. Die wollten nur einmal den Arsch versohlt bekommen, dies allerdings hätte Mutti auch machen können. Meine Freude hielt sich somit in Grenzen. Allerdings ist dies nicht der einzige Grund um FB und seine Machenschaften den Rücken zu kehren. Die Geldmacherei, die Datensammlungswut und die etwas schräge Kontrolle der Bilder und Beiträgen haben mich dazu bewogen. Das war die Kurzform. Auf jeden Fall habe ich den Eindruck, dass zum Beispiel auf Twitter schon mehr authentische Leute unterwegs sind. Man muss diese zwar auch erst finde, aber wenn sie gefunden sind, kommt man auch gut mit ihnen klar. Klar bin ich auf der BDSM-Schiene auf der Suche nach netten Twitterkontakten und auch da gibt es die schillernsten Gestalten, aber hey, wenn es nicht gerade die finanzoptimierten Finanzschweine suchenden Domsen sind, ist es für mich okay, illegales natürlich ausgeschlossen.

In diesem Sinne

Tschüss Facebook

Fetische und so…

13 Mai

Fetische sind ja so vielfältig wie eine blühende Wiese. Tausend Arten und Facetten, einige mögen langweilig erscheinen, andere wiederum interessant anzuschauen. Liegt ja im Auge des Betrachters.  Dendrophilie zum Beispiel ist die Umschreibung für Menschen, die sich sexuell zu Bäumen hingezogen fühlen. Oder Sploshing. Den Partner mit Lebensmitteln ganz nach seinem Gusto belegen, einschmieren oder befüllen um dann mit all seinen Sinnen erregt zu werden. Ja, muss man mögen aber anscheinend gibt es Leute die solch (für Normalo) wunderliche Sachen lieben. Für meinen Teil in manchen Fällen nix für mich, nun jedoch: Wem es gefällt und das Einverständnis des Partners vorausgesetzt völlig in Ordnung. Erlaubt ist, was Spaß macht und zwar allen Beteiligten. Da ich aber hier nicht über andere Menschen schreiben möchte und mich über deren Fetische auslassen oder bewerten möchte nun mal zu mir. 

Ich würde mich als masochistisch mit einer devoten Ader beschreiben. Devot jetzt nicht 24/7, jedoch während einer Session bereit Dinge mit mir geschehen zu lassen, die ich im Alltag nicht wirklich zulassen würde.

Ich liebe es zum Beispiel, gefesselt zu werden, bis hin zur Bewegungsunfähigkeit. Mich in diesen Fesseln zu winden und diese am gesamten Körper zu spüren. Ja und es darf weh tun. Die Augen verbunden, so dass die anderen Sinne geschärft werden. Dabei mit festen Griffen befühlt, begrabscht und gekratzt zu werden, damit jede Zelle mich spüren lässt, dass ich lebe, atme und fühle. Ausgeliefert an meinem Partner. Tickling darf auch dabei sein…

Ich erinnere mich an meinen ersten erzwungenen Fußkuss. Ich fand das eklig, da die Füße ziemlich ungepflegt waren. Das interessiert aber den Herrn nicht, ich musste, denn er ließ den Rohrstock solange auf meinen Hintern tanzen, bis ich es tat. Dann war erstmal Ruhe. Heute hat es sich herausgestellt, dass ich einen ausgeprägten Fußfetisch habe. Und zwar ein Damenfußfetisch. Damit nicht genug, denn ich stehe auf gepflegte, saubere und samtweiche Füße mit unlackierten Nägeln. Nichts turnt mich mehr ab als Hornhaut, Dreck und womöglich noch mit  einem popelgrün, hellleuchtenden Nagellack. Da rührt sich nix mehr bei mir, und das wahrscheinlich für mehrere Wochen. Die dazugehörigen Beine dürfen gerne wohl geformt sein, eine Wade sollte schon zu sehen sein. Für mich gibt es nicht Schöneres anzuschauen und zu verwöhnen. In jeder Form.

Nun mag der geneigte Leser sagen, dass ich ganz schöne Ansprüche stelle. Nun, das ist auch so. Doch wenn ich mich einer dominanten Person mit meinem ganzen Körper und Geist hingebe, dies womöglich über längere Zeit, sollten beiderlei Ansprüche zu genüge getan werden… Finde ich jedenfalls. Nur für eine schnelle Nummer ziehe ich mich nicht aus, lasse mich schlagen, hauen, kratzen, fesseln und dergleichen. Für mich darf es schon etwas mehr sein und ich denke, wer sich mit der Thematik auseinandersetzt wird dies genauso sehen. Ich lese jedenfalls viele Blogs, deren Verfasser sich richtig vertieft in die Materie reingearbeitet haben und dies auch ähnlich sehen.

Füße und Bondage sind das eine. Schmerzen, Lustschmerz vor allem ist eine andere Geschichte. Da spielen Nippelklemmen, Klemmen sonstiger Art an allen möglichen Körperpartien eine Rolle, Beißen, Kratzen, Paddle, Flogger, Rohrstock , Gürtel, Peitschen und anderes was der Haushaltsmarkt so hergiebt sind Instrumente die mich überaus (richtig eingesetzt) so richtig in Fahrt bringen können. Das Spiel mit Dominanz und Unterwerfung, mich zu Sachen körperlich zwingen Dinge zu tun, auf die ich als Stino im Leben nicht gekommen wäre.

fühlen

atmen

spüren

leben

So long, Ladies and Gentlemen,

P.S. Klar könnt Ihr mich abonnieren. Wäre toll. Würde mich freuen. Wenn nicht, nicht so schön aber das ist dann eben so. Deswegen schreibe ich trotzdem was mich bewegt.

Herzlichst

magic2304

 

 

Ballonfahren…

19 Apr

…hat nichts mit BDSM zu tun. Aber ich wollte hier mal festhalten, dass ich auch ein völlig normales Leben führe. Meine Mutter und meine Schwester mit ihrem Lebensgefährten sind Heißluftballonpiloten. Und da meine Mutti gerade 70 wurde war dies ein Anlass nach Füssen zu fahren und dort dem Anlass entsprechend zu feiern. Am Tag darauf ergab es sich, dass es einigermaßen gutes Wetter war und wir die Gelegenheit hatten mit dem Ballon über Schloß Neuschwanstein und Hohenschwangau zu fahren. Es ist jedes Mal ein seltsames Gefühl im Kopf, denn je höher man steigt, desto kleiner werden Tiere, Menschen, Häuser und auch die Berge. Fast möchte man sagen, dass wir Menschen für die Erde unbedeutend sind. Sie existiert und wahrscheinlich ohne uns am besten. Wer die Welt mal aus dieser Perspektive gesehen hat, der hat sich bestimmt auch mit diesen Gedanken vertraut gemacht. Und, by the way: Eine Ballonfahrt ist nicht zu vergleichen mit einem Flug mit dem Flugzeug. Wer die Gelegenheit hat so eine Fahrt mitzumachen, sollte sie nicht ungenutzt lassen. Es ist eine tolle Sache.

Mit dem Wind

über der Erde

ohne Flügel

Gedanken fliegen dahin

Also, bis neulich!

Bildquelle: Photo by Daniela Klees / Himmelsriesen Ballonteam

 

Nett ist nicht der Bruder von Scheiße

19 Apr

Gestern habe ich wen auf Twitter kennengelernt. Da weder ich noch er auf der Suche nach Partnern sind haben wir uns sehr gut unterhalten und ich meine nicht den ungepflegten Schmuddelchat auf den so mancher steht. Auch wenn ich mich in der S/M Szene bewege heißt das noch lange nicht, dass man zum reden nur noch mit dem Schwanz denkt.
Nach einigen Minuten schon war mir klar, dass Mr. XY Grips im Kopf hat, humorbegabt ist und mit beiden Beinen auf der Erde steht. Wer übrigens dem Mainstream folgt, welcher tatsächlich der Meinung ist, dass Nett der Bruder von Scheiße ist, irrt. Mr. XY ist nett. Im Sinne von höflich, wortgewandt, nicht aufdringlich… kurz: Nett. Auch seine Tweets sind nicht obszön, eher angemessen wenn man bedenkt, dass auch er in der Szene unterwegs ist. So ist es mit anderen Twitterianern auch. Jeder fährt seine Schiene und ich bin frei zu folgen wem immer ich möchte. Wird es mir zu heftig habe ich auch null Probleme mich davon zu distanzieren und zu entfolgen. Und in jedem Fall akzeptiere ich es wenn jemand nicht meine Meinung mit mir teilt, meine Fetische abstoßend findet oder sonst so nicht sehr interessiert an meinen geistigen Ergüssen ist. Jedem das seine. Und ich für meinen Teil versuche jedenfalls nett zu sein. Wie gesagt, im Sinne von höflich und freundlich.

In diesem Sinne freue ich mich auf weitere Leser, nicht nur auf Twitter… Vielleicht auch hier.

 

 

 

Twitter

16 Apr

Twitter ist schon ne geile Sache. Man eröffnet einen Account und hofft auf Follower, die es tatsächlich interessiert was Du da so von Dir gibst. In meinem Fall werden dies Leute sein, die sich für Bdsm, Fetische, SM etc. interessieren. Klar gibt es noch viele andere Themen, die mich belustigen, anregen oder zum Nachdenken bringen, ich kann mich aber leider nicht nur auf Twitter konzentrieren und die Welt vollquatschen mit dem was ausschließlich mich interessiert. Da reicht mir dieses Thema völlig aus. Ich lese viel, kommentiere gelegentlich und mit kommunikativ begabten Menschen komme ich sogar ins Gespräch, Chat… was auch immer. Dabei lege ich Wert auf eine normale Umgangssprache {ich meine also nicht die, die oft in irgendwelchen Erotikchats gepflegt werden} Natürlich sind nicht alle so unbegabt was Kontaktaufnahme oder Gespräche anbelangt, trotzdem gibt es da einige, bei denen das Kommunikationszentrum im Hirn nicht voll ausgeprägt oder gar vorhanden ist.

Ich wünsche mir nette und einigermaßen verrückte Leute, mit denen ich in der Twitterwelt oder real gut klarkomme.

In diesem Sinne

Bis neulich!

Intro

11 Jun

“Nennt mich Ismael“
so beginnt einer der Klassiker, nämlich „“Ahab“.
Ich habe mich für magic2304 entschieden, weil ich im Internet ein wenig anonym bleiben möchte, mein Hobby die Zauberei ist und die Zahlen einfach mein Geburtsdatum klar wiedergeben. Ich bin 44 Jahre alt und habe beruflich schon einiges erlebt und gemacht. Vom Tellerwäscher zum Restaurantleiter, Studium, Seefahrer und schlussendlich CNC Techniker. Kurz knapp und bündig. Die Zauberei und ein Psychologiestudium kann wunderbar helfen bei der Zauberei die Menschen zu irritieren und im normalen Leben hinter die Kulissen eines Menschen zu schauen. Es ist spannend zu beobachten wie die Reaktionen von Menschen sind, wenn sie sich in den verschiedensten Situationen befinden. Außerdem habe ich für mich die Musik entdeckt. Mein Musikgeschmack ist etwas ausgefallen. Ich bevorzuge Country in Deutsch und Englisch, deutscher Liedermacher, englische Texte, Lustiges-aber auch Nachdenkliches.

Ein weiteres Hobby von mir ist das sinnliche BDSM. Jetzt mag sich mancher fragen ob es das überhaupt gibt. Wie passen sinnlich und BDSM zueinander? Ich bin der Meinung, dass es durchaus zueinander passt. BDSM bedeutet ja nicht nur das willkürliche aufeinander dreschen, sondern hat durchaus mit Erfahrungen, Menschenkenntnis und erotischer Sinnlichkeit zu tun. Aber zu diesem Thema werde ich später noch etwas ausführlicher schreiben.

Ja, ich habe den den einen und anderen Fetisch. Mein Favorit dabei ist der gepflegte Fußfetisch. Die Betonung liegt hierbei auf „gepflegt“, dazu kommt:“Sauber“. Dezenter Nagellack ist da höchstens erlaubt, allerdings nicht in gelb, grün, neonfarbend oder in kackbraun und bitte ohne Hornhaut. Gepflegt eben.

Dazu auch später mehr.